
OB Peter Boch verschafft sich Eindruck von Wohnbauprojekt in München: Nachverdichtung in Holz-Hybrid-Standardbauweise.
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Oberbürgermeister Peter Boch hat sich bei einem München-Besuch einen Eindruck von einem innovativen Wohnbauprojekt in Holz-Hybrid-Bauweise verschafft, bei dem eine bereits als Parkplatz genutzte Fläche erfolgreich nachverdichtet werden konnte. Da Grundstücke auch in München knapp sind, wurde auf dem Parkplatz des Dante-Schwimmbads ein Betontisch errichtet, auf dem insgesamt 100 Wohneinheiten entstanden. Von 111 Parkplätzen konnten 105 erhalten werden.
„Das Konzept hat mich sehr beeindruckt. Insbesondere die schnelle Umsetzung des Projekts innerhalb von 12 Monaten.“
Oberbürgermeister Peter Boch
Der Besuch kam auf Einladung der B&O-Gruppe zustande, die ausschließlich für die Wohnungswirtschaft arbeitet und eine rege Nachfrage nach dieser Art des Bauens verzeichnet.
Hintergrund für das Bauprojekt ist das 2016 vom Münchner Stadtrat beschlossene ambitionierte Wohnbausofortprogramm „Wohnen für Alle“. Aufgrund der zeitlichen Vorgaben war schnell klar, dass der hierin vorgesehene Wohnraum nicht allein in herkömmlicher Bauweise geschaffen werden könnte. So wurde im Zusammenspiel von Verwaltung, städtischer Wohnbaugesellschaft GEWOFAG, dem Architekten Florian Nagler und der B&O-Gruppe der Holz-Hybrid-Bau konzipiert.
Nachverdichtungen ein großes Thema in Städten
Mit Baulücken wurde in vielen Städten bisher recht wohlwollend umgegangen, lockern diese in vielen Fällen Straßenzüge auf. Dennoch sind Baulücken gerade in Städten mit starkem Wachstum wertvolles Kapital. Deren Schließung sorgt nicht nur für zusätzlichen Wohnraum, sondern sorgt auch für einen energetisch relevanten Abschluss bestehender Gebäude und dient auch als Raum für städtebauliche Akzente.
Quelle(n): pm