
An diesem Wochenende kommender Nachschub an Impfstoffen vom Land werden zunächst für mobile Impfteams reserviert.
(Lesezeit: 2 Minuten)Hinweis: Dies ist ein Archivbeitrag.
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Nicht schon am kommenden Freitag, sondern eine Woche später, am 22. Januar 2021, sollen die baden-württembergischen Kreisimpfzentren öffnen, darunter auch die Zentren in Pforzheim und in Mönsheim. Grund dafür ist, dass die initial gelieferte Menge von rund 170.000 Impfdosen bereits verimpft oder konkret verplant. Eine weitere Lieferung werde, wie das Sozialministerium mitteilt, an diesem Wochenende geliefert und den zentralen Impfzentren für Impfungen durch mobile Impfteams zugeteilt. Entsprechende Impfungen durch diese Teams sind auch bereits in Pflegeeinrichtungen in Pforzheim und im Enzkreis vorgenommen worden.
„Mit Blick auf die Pandemiebekämpfung und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger bin auch ich enttäuscht, dass die KIZs nicht wie geplant mit den Impfungen beginnen können. Aber es war von Anfang an klar, dass dafür natürlich auch ein Vakzin in ausreichender Menge vorhanden sein muss. Die Beschaffung des Impfstoffs liegt nicht in unserer Hand. Nichtsdestotrotz werden wir unsere Vorbereitungen weiterhin so vorantreiben, dass wir sie wie geplant zum 15. Januar abschließen können“, so Pforzheims Erster Bürgermeister Dirk Büscher in einer Reaktion der Stadtverwaltung.
Dennoch wird im Kreisimpfzentrum in der St.-Maur-Halle der Aufbau weiter vorangetrieben. Nach der Verlegung des Schutzbodens werde nun der Aufbau der Stellwände und die Einrichtungen der einzelnen Check-In-Schalter durchgeführt. Bis Ende nächster Woche soll die Einrichtung der Elektro- und Informationstechnik abgeschlossen werden, die Impfkabinen aufgebaut und die Beschilderungen angebrach sein.
Sobald die IT-Technik stehe und auch Impfstoff geliefert werde, könnten Termine gebucht werden. Die Zahl der voraussichtlichen Impfungen am ersten Tag sei jedoch abhängig von der Menge der Impfdosen, die auf das Impfzentrum und die Mobilen Impfteams aufgeteilt werden müssten.
Quelle(n): pm