
Fahrrad-Aktivisten zeigen sich erschüttert und wollen Gedenkort wieder herrichten.
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Unbekannte haben die Gedenkstätte an der Landesstraße L 574 für den getöteten Radaktivsten Andreas Mandalka alias „Natenom“ verwüstet. Die dort aufgebauten Kerzen und Blumen wurden zerstört, außerdem wurde das erst am Sonntag bei einer Fahrrad-Demonstration mit über 500 Teilnehmern installierte „Ghost-Bike“ beschädigt.
„Wir sind zutiefst erschüttert“, sagt Martin Mäschke vom örtlichen Fahrradclub ADFC. „Selbst im Tod schlägt Andreas noch Hass entgegen von – wir können es nur vermuten – gewaltbereiten Autofahrern. Wir haben Anzeige bei der Polizei Pforzheim erstattet und werden das Ghostbike nun wieder herrichten.“ Marthe Soncourt von der örtlichen Radverkehrsinitiative Critical Mass: „Wir können einfach nicht begreifen, dass jemand so etwas tun kann. Ein Mensch ist gestorben – und andere Menschen treten sein Andenken im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen.“