
Nach einem Jahr ohne Prunksitzungen, Gardeturniere und Hallenveranstaltungen – und vor allem ohne den Umzug, sollen die Narren zurück nach Pforzheim und die Fasnet zurück auf die Straßen Dillweißensteins kommen.
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Für diese Aufgabe stellt sich der Verein „Fasnetsumzug Pforzheim-Dillweißenstein e.V.“ in seiner Mitgliederversammlung neu auf. Der bisherige Präsident und erste Vorsitzende Jörg Müller gibt sein Amt, nach erfolgreichen Umzügen in den letzten Jahren, ab. „Jörg hat als Umzugschef viel auf die Beine gestellt und bewegt; den Umzug überhaupt erst wieder zum Laufen gebracht – daher können wir ihm für seinen Einsatz und sein Engagement nur danken.“ kommentierte der wiedergewählte Schriftführer, Fabian Sowa, Müllers Schritt.
Positiv und zuversichtlich blickt der neue gewählte Vorstand des Fasnetsumzug Pforzheim-Dillweißenstein auf das kommende Jahr und die nächste Kampagne 2021/2022. Die Meinung ist einheitlich, dass alle kooperierenden Vereine darauf hoffen, die Fasnet und auch Veranstaltungen im nächsten Jahr wieder möglich zu machen. „Es fehlt einfach. Und wir haben schon jede Menge neue Ideen für den Umzug“, so der neu gewählte Beisitzer und Kreativpart im Organisationsteam, David Perkovic. Auch von den teilnehmenden Gruppen vergangener Umzüge und aus der Bevölkerung kommt mittlerweile vermehrt die Frage, ob es wieder einen Umzug in Dillweißenstein geben wird. Und das Organisationsteam möchte diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten.
„Die Einladungen sind raus, jetzt kann die Planung starten“, begeistert sich Monika Rauser, neu gewählte Kassiererin und „Säckelmeisterin“. Mehr als 500 Einladungen zum Fasnetsumzug, der auch 2022 wieder samstags laufen soll, wurden digital und postalisch schon versendet. Dabei freut sich das Organisationsteam, an die bunte Zusammenstellung der Teilnehmer des letzten Umzugs anknüpfen zu können. Durch den Wechsel auf Samstag haben 2020 viele neue Gruppen den Weg nach Dillweißenstein gefunden. Aber auch bekannten Gesichter sowie die Pforzheimer Faschingsvereine sind natürlich mitgelaufen.
„Die Frage ob Samstag oder Dienstag hatten wir kurz diskutiert, unser Dillweißensteiner Herz schlägt natürlich für den traditionellen Dienstag. Mit dem Samstag können wir aber mehr Leute erreichen und vor allem auch Familien und Arbeitstätigen die Chance geben, unseren Umzug zu besuchen“, so die neu gewählte Vizepräsidentin Maite Maday-Sancho. „Außerdem war die Stimmung am Tag der Samstagspremiere super gut.“
Den Vorsitz des Vereins und damit federführend den Umzug, übernimmt der frühere Vize, Daniel Ast. „Wir haben die Zeit ohne Umzug genutzt und viele neue Ideen, Ansätze und Möglichkeiten generiert. Alle im Team sind hoch motiviert und freuen sich auf einen tollen Umzug 2022.“ Was genau für den Umzug am 26. Februar 2022 geplant sein könnte, gibt das Organisationsteam aber noch nicht preis. „Es bleibt spannend und wir hoffen, dass in Pforzheim die gleiche Vorfreude auf den Umzug herrscht, wie bei uns.“
Quelle(n): pm